Die Expedition 2017 findet in Spanien statt, wo genau erfährst Du von uns jedoch nicht.

Los geht’s

Wir werden Deinen Teampartner und Dich mit einem Kleinbus zu Eurem Startpunkt bringen. Euer Teamer wird Euren Notfallumschlag verschließen, ihn Euch zusammen mit dem Budget für die Expedition übergeben und sich von Euch verabschieden. Dann wird er wieder in den Bus steigen und losfahren, wenige Augenblicke wird der Bus Eurem Blickfeld verschwunden sein.

Wo sind wir eigentlich?

Da steht Ihr beide nun irgendwo in Spanien, ungefähr 160 km Luftlinie vom Basecamp entfernt. Eure erste Aufgabe wird sein, herauszufinden wo ihr Euch eigentlich befindet. Dann gilt es, einen groben Plan zu machen, wie Ihr in zehn Tagen von Eurem Startpunkt ans Ziel gelangt und dabei 200 km zurück legt.

Das Hajk

Auf dem Hajk habt Ihr verschiedene Aufgaben. Zum einen müsst Ihr natürlich Eure Tagesetappe zurücklegen, per Anhalter abkürzen zählt natürlich nicht. Das gilt bei (fast) jedem Wetter, einen Regentag aussitzen ist zeitlich nicht wirklich drin. Wie immer müssen Lebensmittel eingekauft werden und daraus ein nahrhaftes Essen gezaubert werden, damit der Magen nicht zu laut knurrt. Wenn sich der Tag dem Ende neigt, ist es an der Zeit, eine Übernachtungsmöglichkeit aufzutreiben.

Die Projekte

Neben den Aspekten eines normalen Hajks kommen bei der ebx noch zusätzliche Aufgaben hinzu. Ihr werdet eine Liste mit Projekten erhalten, von denen Ihr einen gewissen Teil während Eurer Wanderung erledigen werden müsst. Sie sind auf das Gastland abgestimmt und werden Euch mit Land und Leuten in Kontakt bringen.

Die Logbücher

Jeden Abend müsst Ihr einen Tagebucheintrag schreiben, in dem Ihr mindestens die folgenden Angaben vermerkt:

  • Kurze Beschreibung des Tagesablaufs
  • Art und Anzahl der Mahlzeiten
  • Ort der Übernachtung
  • Ziel des nächsten Tages
  • Besondere Vorkommnisse

Dazu kommt das Projektbuch, in dem Ihr alles zur Lösung der Projekte festhaltet. Dazu gehören auch Projekte, die Ihr versucht aber leider nicht geschafft habt. Haltet fest, was Ihr gemacht und versucht habt, wie es lief bzw. warum aus einem Projektversuch nicht mehr geworden ist.

Anruf im Basecamp

Damit wir – die Teamer – wissen, wie es Euch geht und dass alles in Ordnung ist, müsst Ihr uns jeden abends Tag zu einem festgelegten Zeitfenster kontaktieren. Dazu müsst Ihr bereits im Vorfeld klären, wo der Handyempfang ausreicht, um uns erreichen zu können.

Wir werden jeweils mit Deinem Teampartner und Dir sprechen wollen und klären, dass es Euch (den Umständen entsprechend) gut geht. Außerdem werden wir Euch nach Eurem Aufenthaltsort und dem Ziel für den nächsten Tag fragen. Je nach Situation und Zeit haken wir noch nach, ob Eure Projekte laufen und ob ihr schon einen Schlafplatz habt.

Darüber hinaus gibt es eine Notfallnummer, unter der Ihr uns jederzeit erreichen könnt. Wenn notwendig kommen wir umgehend vorbei und unterstützen Euch in kritischen Situationen oder holen Euch ab, wenn Ihr die Expedition abbrechen müsst.

Endlich im Basecamp

Wenn alles gut geht, kommt ihr nach 10 Tagen endlich im Basecamp an. Am Ankunftstag steht erst einmal nicht viel mehr auf dem Programm als Wunden lecken, eine Dusche nehmen und ausruhen.

Die nächsten beiden Tage werden Ihr mit Eurem Teamer ausführlich das Hajk reflektieren. Dazu gehört, wie Eure Projekte gelaufen sind und wie Euer Team funktioniert hat. Den offiziellen Abschluss bietet dann die feierliche Verleihung des Belts.

Den letzten Tag werden noch einmal gemeinsam verbringen und zusammen einen Ausflug in die Nähe machen, bevor es dann wieder nach Hause geht.

Belt-Verleihung

Bitte beachte, dass Du den Belt nicht automatisch mit der Teilnahme am Hajk erhältst. Vielmehr kommt es darauf, dass Dein Team die Herausforderungen des Hajks gemeistert hat und es keine groben Regelverstöße gab. Die endgültige Entscheidung, ob Dein Team den Belt verdient hat, liegt bei den Teamern.

Original Explorer Belt

Da der Explorer Belt von Anfang bis Ende eine Teamaktion ist, wird auch der Belt immer nur an das Team verliehen. Auch das Hajk ist eine Teamleistung, schließlich muss jeder Schritt gemeinsam gemacht werden und jede Entscheidung gemeinsam getroffen werden. Somit habt Ihr am Ende des Tages gemeinsam unglaubliches geleistet, aber eventuell auch gemeinsam eine Entscheidung getroffen, sie es uns unmöglich macht, den Belt zu verleihen.

Das Expeditions-Paket

Wenn die Expedition beginnt, erhaltet Ihr von uns die folgenden Gegenstände:

  • Eine Landkarte der Gegend, in der ihr Euch befindet, und in der das Basecamp eingezeichnet ist
  • Ein Brief, der auf Deutsch und Spanisch erklärt:
    • was der Explorer Belt ist
    • eine Zusammenfassung der wichtigsten Regeln
    • weitere wichtige Informationen (wie die Telefonnummer des Basecamps)
  • Eine Liste mit möglichen Projekten sowie ihre Bepunktung
  • Ein begrenztes Budget, mit dem Ihr Euren Lebensunterhalt bestreiten müsst
  • Einen verschlossenen Notfallumschlag, der folgendes enthält:
    • Ein „Keine Panik“-Brief in beiden Sprachen mit zusätzlichen Informationen
    • Die Notfallnummer des Basecamps
    • zusätzliches Geld als Reserve
    • Optional Kreditkarten bzw. SIM-Karten, die ihr bei Expeditionsstart in den Brief gebt, bevor er verschlossen wird
  • Das Tagebuch sowie das Projektbuch
  • Eine spanische SIM-Karte, mit der Ihr Eure Anrufe tätigen könnt

Dazu müsst Ihr die folgenden Dinge selbst mitbringen:

  • Ein altes Handy, das wenig Akku verbraucht, mit passendem Ladegerät (keine Smartphones)
  • Vollständige Hajk-Ausrüstung

Die Spielregeln

Die folgenden Regeln sind für alle Teilnehmer bindend. Nichtbeachtung einer der Regeln kann dazu führen, dass Deinem Team der Belt nicht verliehen wird oder dass dein Team von der weiteren Teilnahme an der Expedition ausgeschlossen wird.

  • Ihr müsst Euch täglich im festgelegten Zeitfenster telefonisch melden, wir sprechen dabei mit beiden Teammitgliedern einzeln. Sämtliche Angaben müssen wahrheitsgemäß erfolgen. Klärt unbedingt rechtzeitig, wo Ihr ausreichend Empfang habt.
    • Meldet uns unbedingt Umstände, die Eure Gesundheit oder Euer Wohlergehen gefährden
    • Teilt uns mit, wo Ihr Euch befindet
    • Sagt uns auch, welchen Ort ihr am nächsten Tag erreichen wollt
  • Sämtliche Kosten dürfen ausschließlich mit dem von uns zur Verfügung gestellten Budget bezahlt werden. Nutzung von weiterem Bargeld oder anderer Zahlungsmittel ist ausschließlich im Notfall gestattet.
  • Das Tagebuch muss täglich, ordentlich und von beiden Teammitgliedern geführt werden.
  • Seid während der Expedition als Pfadfinder erkennbar; (z.B. Kluft, Halstuch, Wimpel, etc) Als Friedenspfadfinder ist das Tragen von Militärkleidung bzw. Kleidung im Camouflage-Stil nicht erwünscht.
  • Das Mitfahren, zum Beispiel per Anhalter, ist verboten.
  • Große Städte sollen nicht betreten werden.
  • Die Benutzung von Autobahnen (sowie sonstiger für Fußgänger nicht freigegebene Straßen) ist verboten.

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