Der Explorer Belt ist eine international anerkannte Herausforderung an alle Rover. Sein Ziel ist es, eine fremde Kultur aus ihrer eigenen Sicht kennen zu lernen und dabei die eigenen Grenzen auszuloten. Mehrere tausend Rover haben sich in den letzten 25 Jahren in Irland, England, der Schweiz und weiteren europäischen Ländern dieser Herausforderung gestellt, die für viele von ihnen zu einem einmaligen und unvergesslichen Erlebnis wurde.

Der Explorer Belt hat einen Standard für das Rovering weltweit gesetzt und wir holen ihn für Euch nach Deutschland.

Die Herausforderung:

„Die anderen helfen Euch noch, Eure schweren Rucksäcke am Straßenrand abzustellen. Eine knappe Verabschiedung, dann schließt sich die Tür. Der Bus fährt an und rollt die einsame Straße hinunter. Es wird still.
Du blickst Deinen Teampartner an und öffnest den dicken Umschlag. Ihr haltet in den Händen:

  • eine Karte von der Gegend, in der Ihr Euch befindet.
  • darauf ist die Lage des Basislagers eingezeichnet – ca. 200km von Eurer jetzigen Position entfernt.
  • ein begrenztes Budget, mit dem Ihr überleben müßt.
  • eine Liste von Projekten, die Ihr auf Eurem Weg zu bearbeiten habt.

Ihr ladet Euch das Gepäck auf den Rücken und geht los – erstmal herausfinden, wo Ihr eigentlich genau seid. Zehn anstrengende Tage liegen vor Euch – eure Explorer Belt Expedition hat begonnen.“

Im Zweier-Team legen die Rover innerhalb von zehn Tagen zu Fuß eine Strecke von ca. 200 km zurück, das Ganze auch noch auf sich allein gestellt und in einem fremden Land. Während dieser Wanderung führen sie eine Reihe von Projekten durch, die alle mehr oder weniger darauf ausgelegt sind, die Menschen, denen man begegnet, und ihre Kultur intensiv kennen zu lernen. Das ist eine wunderbare Gelegenheit, die eigenen Fähigkeiten auf die Probe zu stellen und weiter zu entwickeln.

All das ist der Explorer Belt:

Kommunikation:

  • eine Sprachbarriere überwinden
  • dich selbst motivieren, mit fremden Leuten zu reden, die Du unterwegs triffst
  • kulturelle Unterschiede verstehen lernen
  • sich selbst und den Teampartner verstehen lernen

Teamwork:

  • verbringe jeden Augenblick – schlafend oder wach – mit Deinem Teampartner
  • arbeitet zusammen, um die Aufgaben des täglichen Lebens und die des Explorer Belts zu erledigen
  • versucht Euch an Projekten und lernt dabei Land und Leute kennen
  • kooperiert, um die mentalen und physischen Schwierigkeiten zu überwinden, denen Ihr begegnen werdet

Körperliche Herausforderung:

  • 200 km wandern
  • alles was, Du zum Leben brauchst, auf Deinem Rücken mit Dir tragen
  • Nacht für Nacht im Freien schlafen
  • sich anpassen, an die Unbillen eines fremden Klimas

Die eigene Leistung:

  • die Zuversicht, etwas vollbracht zu haben, was sich zunächst unmöglich klang
  • sich jeden Tag aufraffen, um die 200 km zu schaffen
  • in zehn Tagen mehr zu erleben als Du jemals zuvor erlebt hast
  • mit dem Wissen, dass Du die Explorer Beld Expedition durchgezogen hast, wird nichts jemals mehr unmöglich erscheinenun-möglich

Dein Diözesanarbeitskreis der Roverstufe
Bene, Matthäus und Sepp